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Rattenbekämfpung Aufruf

22. 07. 2021

Ratten – Vorbeugen und bekämpfen

 

Viele Bürger haben sicherlich schon mal Bekanntschaft mit den kleinen Nagetieren machen dürfen. Auch in der Gemeindeverwaltung häufig sich wieder die Beschwerden über Rattenbefall.

 

Deshalb möchten wir Ihnen ein paar wichtige Informationen zum Thema „Ratten“ und vor allem zum richtigen Umgang mit diesen Gesundheitsschädlingen geben.

 

Warum sind Ratten auf dem Grundstück?

 

Weil viele Menschen ihre Abfälle in die Toilette werfen, ist die Kanalisation für Ratten der ideale Lebensraum. Essensreste gelangen so in den Schmutzwasserkanal und sind dort für Ratten ein gefundenes Fressen. Manch einer schüttet seine Essensreste auch in die Straßenabläufe – und lockt damit ebenso hungrige Ratten an. In undichten Rohrverbindungen und schadhaften Rohren entstehen unterirdische Höhlen und Rückzugsstellen für Ratten; das Essen fließt gleich vor ihrer Haustüre vorbei. So können die Tiere sich ungestört vermehren und immer größeren Schaden anrichten. Nicht nur im öffentlichen Kanalnetz lässt es sich gut leben, sondern auch in privaten Grundstücksentwässerungsanlagen, die zuverlässig für guten Nahrungsnachschub sorgen.

 

Vorbeugen hilft!

 

Sie können auf Ratten in Ihrer Nachbarschaft gut verzichten?

 

Dann locken Sie die Tiere bitte auch nicht an!

 

  • Lebensmittel- und Speisereste gehören weder ins Spülbecken noch in die Toilette!

 

  • Falsch befüllte Komposter (es gehören keine Fleischabfälle, Fisch, Knochen und Käse auf den Kompost!) sind ein gedeckter Tisch für Ratten. Verwenden Sie daher ausschließlich geschlossene Komposter und werfen Sie nur das darauf was darauf gehört.

 

  • Was Hunden, Katzen Hühnern und Schweinen schmeckt, mögen auch Ratten. Bewahren Sie größere Futtermengen nur in fest verschließbaren Behältern auf.

 

  • Auch Vogelfutter schmeck Ratten vorzüglich. Achten Sie ggf. bei der Winterfütterung darauf.

 

  • Lagern Sie Abfalltüten oder Sperrmüll nicht längere Zeit im Hinterhof oder am Straßenrand ab. Gelbe Säcke erst zum Abholtermin bereitstellen

 

  • Angebissene Esswaren nicht achtlos wegwerfen, sondern in Abfallbehältern entsorgen.

 

  • Schadhafte Kanalrohre im Keller, defekte Drainageleitungen und Hausanschlüsse sowie kaputte Regenfallrohre und Bodenabläufe bieten Ratten ideale Zugangsmöglichkeiten. Lassen Sie die Schäden beheben.

 

  • Verhindern Sie das Eindringen von Ratten in das Gebäude, indem Sie z. B. Kellerfenster mit einem engmaschigen Stahlgitter versehen. Halten Sie Kellertüren und Mülltonnen geschlossen. Verschließen Sie Luken und Ritzen

 

  • Bieten Sie den Ratten auf Ihrem Grundstück keine Nist- und Unterschlupfmöglichkeiten.

 

  • Lassen Sie keine Nahrungs- und Futtermittel offen auf Ihrem Grundstück stehen. Fressnäpfe für das Haustier auf der Terrasse ziehen auch Ratten an.

 

Feststellen von Befall:

 

Sobald Sie Rattenbefall auf Ihrem Grundstück festgestellt haben, sind Maßnahmen zur Beseitigung - schon im eigenen Interesse - einzuleiten.

 

Untrügliches Zeichen eines Befalls sind Kotspuren. Die hinterlassenen Kötel sind ca. 12 bis 19 mm lang und 3 bis 7 mm dick. Auffällig sind auch die belaufenen Wechsel, die eine glatte, speckigklebrige Struktur aufweisen. Der versierte Fachmann kann zudem Nagespuren an Engstellen wie Mauerdurchbrüchen feststellen. Schließlich deuten auch offene Löcher und Baue auf die Anwesenheit der Tiere hin.

 

 

Bekämpfung von Ratten:

 

Bevor Sie mit einer Bekämpfungsaktion beginnen, erkundigen Sie sich, ob in der Nachbarschaft das gleiche Problem besteht und eine gemeinsame, koordinierte Aktion sinnvoll wäre.

 

Um ein Gebiet rattenfrei zu bekommen, müssen Unterschlüpfe beseitigt, Müll und Unrat entsorgt und Sperrmüllberge entfernt werden. Nahrungsmittel dürfen nicht ungeschützt herumstehen.

 

Rattenköder gibt es im Fachhandel, in Baumärkten und Gartencentern. Beachten Sie bitte die auf den Verpackungen aufgedruckten Gebrauchsanweisungen und Vorsichtsmaßnahmen.

 

Sichern Sie die Köder gegen Verschleppung. Auch wenn nicht so ausgeprägt wie bei den anderen Nagetieren, ziehen Ratten Nahrung mit in ihre Bauten.

 

Was die Vorgehensweise bei der Beköderung betrifft, gilt Sicherheit und Sorgfalt als oberstes Gebot. Beim Einsatz von Köderboxen ist der Aufwand klein, der Sicherheitsgewinn groß.

 

Die Köderauslegung sollte solange erfolgen, bis keine Annahme mehr erfolgt. Eine zu niedrige Dosierung führt nur dazu, dass die nächste Rattengeneration weniger giftempfindlich ist.

 

Die Wirkstoffe in den Ködern sind blutgerinnungshemmende Mittel. Sie führen dazu, dass die Tiere innerlich verbluten.

 

Achtung:

Für die Bekämpfung von Ratten auf Privatgrundstücken sind die Eigentümer/Hausverwaltungen verantwortlich und tragen die Kosten.

 

Fachfirmen für die Rattenbekämpfung finden Sie im Internet.

 

Sowohl das öffentliche Kanalnetz als auch die öffentlichen Grundstücke werden seitens der Gemeinde Bischberg regelmäßig auf Rattenbefall kontrolliert. Sollten sich hier Ratten befinden werden diese vom gemeindlichen Bauhof entsprechend bekämpft.

 

Bitte beherzigen Sie unseren Aufruf!

 

Gemeinde Bischberg

 

 
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